LOFT MUSIC   
Eugen Wolf




16. November 2007
20 Uhr


















Wir freuen uns, euch bereits für Freitag den 16. 11.07 das nächste Konzert ankündigen zu können.

Zu Gast wird der Freiburger Schlagzeuger Lukas H. Lindenmaier sein.
Dementsprechend wird es ein Trio geben mit

Lukas H. Lindenmaier Schlagzeug          

Martin Speicher Saxophone, Klarinetten

Bettina Helmrich Tanz                             

Lindenmaier zählt seit Jahrzehnten zu den innovativen Kräften der Freiburger Szene. Erspielte in etlichen traditionell orientierten Jazzgruppen als auch freieren Formationen, von Solo- und Duoprogrammen bis hin zu dem in Freiburg beheimateten Grossensemble F-ORKESTRA. Neben seiner musikalisch praktischen Tätigkeit gilt ein anderer Schwerpunkt seiner Arbeit der Vervollständigung diverser MusikerInnendiscographien (z.B. Billie Holiday, John Carter, Cecil Taylor etc.).

Ort und Zeit des Konzertes:
Freitag 16.11.07 20 Uhr,   FREIRAUM Bettina Helmrich, Sandershäuser Str. 34, Kassel
SALZMANN-Gebäude (Eingang gegenüber der Tankstelle durch die Toreinfahrt dann nach rechts in den 2. Stock, dort hinten links)


27. Oktober 2007
20 Uhr








Kulturhaus DOCK 4, Untere Karlsstr. 4, Kassel

S- ZWO

Philip Zoubek       Piano
Martin Speicher   Saxophone, Klarinetten
Georg Wolf          Kontrabaß


07. September 2007
20 Uhr





TRIO FISCHER-SCHUBERT-BÖTTCHER

Jörg Fischer           Schlagzeug
Matthias Schubert  Saxophon
Uli Böttcher            Live-Elektronik


11. August 2007
20 Uhr















Kulturhaus DOCK 4, Untere Karlsstr. 4, Kassel

THIS NOW!

Martin Theurer Piano

Erhard Hirt Gitarre, Elektronik

Martin Speicher Saxophone, Klarinetten

Theurer-Hirt-Speicher spielen freie Musik. Versprechen werden nicht gegeben, keine je gegebenen eingehalten. Auch werden keine Bahnsteigkarten gelöst, bevor es losgeht. Mitunter kann es ruppig werden. Festhalten muss man sich schon selber. Wegmarken erscheinen vertraut. Doch man kann sich auch irren. Vielleicht passiert auch Nichts. Und man hat endlich zwei Stunden Zeit über Wichtigeres nachzudenken. All das hat keineswegs etwas mit Politik zu tun. Nur mit Musik.


Samstag,
07. Juli 2007
20 Uhr














Samstag, 07. Juli 2007, 20 Uhr

rrRRsST!

Joker Nies          Elektronik
Achim Krämer   Percussion
Martin Speicher Saxophone, Klarinetten


Joker Nies ist ein Soundtüftler der besonderen Art. Seine Vorliebe gilt geräuschhaften Klängen, die sich oft in sehr motorischer Weise mit denen seiner Mitspieler verbinden. Im Trio dieses Abends erweitert dieses Vokabular neben Martin Speicher auch der Kölner Schlagzeuger Achim Krämer, seineszeichens einer der geschätzten Improvisatoren hierzulande.

Es könnte ein recht farbenfrohes Konzert werden.


weitere Informationen zu:   Joker Nies      Achim Krämer    Martin Speicher


Samstag,
16 Juni 2007
20 Uhr























Wir präsentieren das Saxophonquartett

THE LAWS OF WILLIAM BONNEY


Stefan Keune (Oberhausen) - Saxophone

Joachim Zoepf (Köln) - Saxophone

Jeffrey Morgan (Seattle/Köln) - Saxophone

Martin Speicher (Kassel) - Saxophone


Saxophonensembles gibt es jede Menge. Aber ein solches dürfte selten sein.

Rauh, derb, ungehobelt, respektlos, anarchistisch, frei eben nach den Gesetzen des William Bonney. Wer das war? Billy The Kid natürlich - erst wird geschossen, dann gefragt. Soviel zur Ästhetik eine Saxophonquartetts, das den Begriff der Höflichkeit über den der Selbstverteidigung definiert. Wie anders kann ein Saxoponist sich in einem Ensemble ebensolcher Respekt verschaffen?




Donnerstag,
07. Juni 2007
20 Uhr













Am 7. Juni (Fronleichnam) um 20 Uhr spielt

Paul Hubweber Posaune
Georg Wolf   
  Kontrabaß

"Paul Hubweber und seine Gruppen ..... fesseln immer durch fast telepathisch sichere Kommunikation, greifbare Gestalthaftigkeit und blindes Verständnis untereinander, gekleidet in subtilste klangliche und dynamische Schattierungen.³ (WIST / KH DICHT)

Beim hier anzukündigenden Konzert ist der Kölner Posaunist mit dem Kontrabasssisten Georg Wolf aus Giessen zu hören.
Schon öfters zu verschiedenen Gelegenheiten bei Loft- Music zu Gast präsentieren sich die beiden Improvisatoren in Kassel erstmalig als Duo.

Wir erwarten ein intensives Musikerlebnis


Sonntag,
20. Mai 2007
20 Uhr










































Am Sonntag, dem 20. Mai, spielt um 20 Uhr das Duo

MORGAN-CASSERLEY


Jeffrey Morgan -- Saxophon

Lawrence Casserley -- Signal Processing Instrument


Endlich! Saxophonisten wird der Prozess gemacht!

Was viele nie zu hoffen wagten, jetzt wird es Realität. Aber nur musikalische. Denn der englische Computerspezialist Lawrence Casserley wird mit eigens entwickeltem signal processing instrument den akustischen Datenstrom seines Kollegen Jeffrey Morgan - der noch ganz üblich, wenn auch aussergewöhnlich sein Instrument bedient - auffangen und auf den verschlungenen Wegen seiner Programme verarbeiten. Der daraus resultierenden permanenten Rückkoppelung, Spiegelung, Verzerrung und Verfremdung hört sich Morgan dann wiederum fast zeitgleich gegenüber. Das verlangt ein stabiles musikalisches wie psychisches Korsett. Sonst weiss man anschliessend gar nicht mehr wer man und ob man selbst noch ist.


Jeffrey Morgan (Sopransaxophon) geb.1954, Spokane, USA Studium der Performing Arts (Musik, Tanz und Theater) und der Ethno-Musikwissenschaft am Evergreen State College in Washington und an der “Creative Music School³ (USA), wo er bei Don Cherry lernte. Jeffrey Morgan ist Multiinstrumentalist, ursprünglich Pianist, ehe er sich später auf das Saxophon konzentrierte. Er tritt er als Multimediakünstler auf, konzipiert experimentelle Theaterstücke, ist Komponist und Drehbuchautor und arbeitet mit den großen Namen der improvisierten Musik zusammen: Alan Silva, Peter Kowald, Keith Rowe, Paul Lytton, Frank Köllges, u.A. Über mehrere Jahre veranstaltete er im “Loft³ in Köln das Festival “Drang in Klang³. Zahlreiche CD Erscheinungen.. Weitere Informationen und Bilder unter: www.jeffreymorgan.net

Lawrence Casserley hat seit den 60er Jahren des 20.Jhs. Life elektronische Verarbeitung in seiner Musik verwendet. Jahrelang war er Professor für Elektroakustische Musik am Royal College of Music in London, GB. Seit den 90er Jahren arbeitet er an der Entwicklung seines Signalverarbeitungs-Instruments für improvisierte Musik. Am bekanntesten ist LC für seine Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Evan Parker als Duo, mit dem Evan Parker Electroacoustic Ensemble sowie mit anderen Gruppen und vielen Improvisationsmusikern. Obwohl auch die Verwendung von Schlagzeug, Stimmen und selbst gebauten Instrumenten in seinen Auftritten vorkommt, hält er die Musikverarbeitung für sein eigentliches Instrument. Seine Beteiligung an Multimedia Veranstaltungen reicht von den 70er Jahren, als er mit Gruppen wie Hydra und Vamp arbeitete, Über die Teilnahme am Electroacoustic Cabaret und bei den Electric Tubes in den 80er Jahren bis in die Gegenwart, und seiner Zusammenarbeit mit Peter Jones bei den Colourscape Music Festivals und interaktiven Klang-und Lichtinstallationen. Seine Musik kann auf CDs von ECM, Leo, Maya, Sargasso und Touch gehîrt werden und geplante Neuaufnahmen erscheinen demnächst auf psi.



Mittwoch,
18. April 2007
20 Uhr

Lou Grassi (New York)    Schlagzeug
Georg Wolf
Kontrabaß
Martin Speicher
Saxophone, Klarinetten



Samstag,
3. Februar 2007
20 Uhr
























Liebe Freundinnen und Freunde der LOFT MUSIC Reihe in Kassel!
Wir dürfen euch zum ersten Konzert des Jahres 2007 einladen.

Am Samstag, den 3. Februar 2007 stellt sich das Duo

Michael Vorfeld / Chris Heenan

vor.

Chris Heenan (Los Angeles) Kontrabassklarinette, AltSaxophon
Michael Vorfeld (Berlin) Perkussion, selbst entworfene Saiteninstrumente

Das Duo Heenan / Vorfeld begann seine gemeinsame Arbeit im Mai 2005 in Stuttgart, wo Chris Heenan Stipendiat der Akademie Schloss Solitude war. Zurück von einer umfangreichen US Tour, bei der auch die neue CD “Half Cloud, Half Plain³ vorgestellt wurde, ist dieses Duo nun wieder in Deutschland unterwegs.

In ihrer Musik entstehen komplex angelegte Klangwelten, voll filigraner Details und feinster Texturen. Immer wieder voller Überraschungen, entwickeln sich mikrokosmisch angelegte und extrem feingliedrige Hörfelder. Die Intensität der Klangfarben, die eigenwillige Instrumentierung, sowie die individuell entwickelten Spieltechniken verbinden sich in ihren Konzerten zu einem intensiven musikalischen Live-Ereignis.

Konzertbeginn ist um 20 Uhr
Ort wie immer: Werkstatt Eugen Wolf, Sandershäuser Str. 34 (SALZMANN, Eingang ganz links in den Keller.)




Samstag,
23.12. 2006
20.00 Uhr
















































































































































Entgegen anderslautenden Gerüchten wird es doch noch ein WEIHNAHCHTSKONZERT 2006
in der Werkstatt Eugen Wolf, Sanderhäuser Str. 34, Kassel geben :

CHIN-INN-RECEPTION

Werner Cee (Giessen) Chin, Elektronik
Martin Speicher (Kassel) Saxophone, Klarinetten, Elektronik


Das Duo CHIN-INN-RECEPTION arbeitet auf der Basis elektroakustischer Klangfächen, generiert durch alterwürdige Instrumente: dem chinesischen Chin (bzw. hier einer Variante davon), der europäischen Zither und den nicht ganz so altehrwürdigen Saxophonen und Klarinetten. Dann aber müssen sich diese Klänge ferner Zeiten den Weg durch Drähte und Kabel, Konsolen und Programme gefallen lassen. Aber ersparen wir uns das Mitleid: manchen Dingen tut eine gewisses Mass an Transformation schliesslich ganz gut - das gilt für Instrumente wie für Gesellschaften - - - und auch für DICH! ( für MICH natürlich nicht).

Auf alle Fälle ist die Rezeption der Herberge zum klingenden CHIN am 23.12. bei Eugen Wolf geöffnet. Aber ob Maria und Joseph mit dem Kinde hereinschauen steht eher in den Sternen.


Music for electroacoustic chin by Werner Cee
The electroacoustic ch'in is a pentatonically tuned seven-stringed solid body zither It was constructed as a variation of the chinese chin (about 1400 B.C.)

Sounds are picked up by the piezo microphones fixed at the bridge, transmitted to electronical sound processors and amplified there. In contrast to the original Chinese ch'in, my instrument may be played using not only plucking, but also bowing techniques.

The instrument I play is actually not the pure zither; rather, it consists of the ch'in and the electronic equipment, both of which combined constitute a kind of "meta-instrument"

In my compositions and Improvisations I have tried to take into consideration the specific characteristics of ch'in music. The ch'in is an instrument featuring very subtle timbres. Normally barely audible micrtonal variations and very low noises are emphasized in the electroacoustic chin music on account of their amplification and their isolation as a result of sound processing. So one extraordinary aspect of the chinconsists of the combination of archaic sound production on a very old instrument, and state-of-the-art digital signal and effect processors. This significantly extends the sound spectrum of the old instruments. The electronic modifications and amplifications make the instruments react surprisingly sensitive to the different playing techniques. Despite their electronic feeling, the emerging worlds of sound always retain a natural character; due to their manual creation and shares of noise, they are extremely rich in sound variations, and surprisingly open and flexible. The physical approach for the execution of sound and the variations in timbre require that the performer think of the relationship of noises/sound rather than of a whole melodic line or rhythmic pattern.


Werner Cee
geboren 1953 in Friedberg/Hessen, begann seine künstlerische Laufbahn mit dem Studium der Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule (Städel) in den 70er Jahren und arbeitete bis in die 80er Jahre als frei schaffender Bildender Künstler, gleichzeitig als Musiker in der experimentellen Rockmusikszene und free-Szene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich, Klang- und Lichtinstallationen, die eine Verbindung von visuellen und akustischen Medien, von Klang, Geräusch, Architektur und Musik herstellen. Danach verlagerte sich der Schwerpunkt auf elektroakustische Komposition und Ars-Acustica-Produktionen für den Rundfunk. Mittlerweile wurden mehr als fünfzehn große Produktionen für das Studio Akustische Kunst des WDR, DeutschlandRadio Berlin, für den Hessischen Rundfunk, für den SWR und den BR realisiert. Daneben viele dokumentarische Sendungen über die akustische Umwelt, Soundscapes sowie musikethnologische Features. Arbeitete im Vorstand der DeGeM (Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik) und unterrichtete Klangkunst an der Kunsthochschule Saarbrücken. Aktuell stehen Aufführungen von Hörspielen mit live-Musikern und Darstellern, Raumklanginszenierungen und musiktheatralische Arbeiten sowie die Zusammenarbeit mit Film/Video im Vordergrund.

Seine Werke wurden bei zahlreichen internationalen Festivals aufgeführt und prämiert.

Auszeichnungen u. a.:
1990 Stipendiat der Akademie Schloß Solitude, Stuttgart
1991 Preisträger "Musik kreativ"
1992 Anerkennung Ars electronica, Linz.
1993 Preisträger Bourges Prix de musique électroacoustique expérimentale.
1995 Stipendium ZKM Karlsruhe
1997 Acustica International (Auswahl für kurze Hörstücke) WDR Köln.
2000 "Drift" 1. Preis für radiophone Hörstücke. Radio Nacional de España/CDMC Madrid
2001 Auszeichnung für "Cities´Drift" 28. International Competition of Sonic Art. Bourges / F
2001 Die ARD nominiert "Drift" für den int. Rundfunk- und Fernsehwettbewerb Prix Italia.
2002 nominiert für “Prix Ars Acustica³ Studio akustische Kunst WDR
2002 2.Preis des int. Computermusikwettbewerbs “Pierre Schaeffer³ Pescara It.
2002 1.Preis im Wettbewerb Computer-Space, Sofia/Bulgarien
2003 Auswahl ICMC (int.computer music conference) Singapur
2004 1.Preis für Musik bei Computer-Space, Sofia/Bulgarien
Auszeichnung beim 32. International Competition of Sonic Art. Bourges / F
Deutscher Klangkunstpreis, des WDR Köln und Skulpturenmuseum Marl



Martin Speicher
spielt Alt- und Sopraninosaxophon, Klarinette, Baßklarinette, Elektronik
geb. 1958 in Püttlingen/Saar, lebt in Kassel

seit 1974 Beschäftigung mit Jazz und Neuer Musik, Mitglied in verschiedenen saarländischen Jazzformationen u.a. 1979-81 Mitglied im Landesjugendjazzorchester
ab 1979 Studium der Musikwissenschaft und Philosophie in Saarbrücken und Gießen, stärkere Auseinandersetzung mit Free Jazz und Neuer Musik (Initialzündungen vor allem durch Art Ensemble, John Coltrane, Cecil Taylor, Anthony Braxton und die europäische improvisierte Musik; ferner Luigi Nono, Helmut Lachenmann und andere)
bis Ende 1987 Mitglied in verschiedenen Ensembles von Ekkehard Jost.
seit 1987 Arbeit in Gruppen, die im Grenzbereich von Jazz und Neuer Musik tätig sind (Toolbox, Frank Rühl Trio, Klangbälle Orchester)
1988 Szenisches Hörspiel »Ästhetik / Ermittlung« für Sprecher/Schauspieler und Kammerensemble nach Texten von Peter Weiss
1990 Mitbegründer des GIESSEN IMPROVISERS POOL, einer Vereinigung professioneller Musiker zur Förderung der improvisierten und Neuen Musik
1991 IMPROVISATIONSENSEMBLE A5 / zusammen mit dem Gitarristen Frank Rühl Gründung einer eigenen Plattenfirma »HYBRID MUSIC PRODUCTIONS«
1992 Bühnenmusik für P. Handke´s »Wunschloses Unglück« auf der Studiobühne in Gießen, Mitarbeit im Saxophonquartett »The Laws of William Bonney« Documenta IX zusammen mit Cecil Taylor
1993 Gründung des 11-köpfigen LIVING SOUND ORCHESTRA / Mitglied im ENSEMBLE H der hessischen Landesarbeitsgemeinschaft für Jazz und improvisierte Musik.
1994 New Jazz Festival Moers mit dem Evan Parker Extended Project / Duo- Auftritte mit Georg Wolf, Zusammenarbeit mit Wolfgang Schliemann und Peter Geisselbrecht / Kompositionsauftrag für einen experimentellen Musikfilm
1994/5 Kompositionsstudien / Zusammenarbeit mit dem Künstler Harald Jegodzienski und kompositorische Ausführung seiner Bilderzyklen »Erdtöne - Notation der Diagonalen« (CD) / Aufführungen zusammen mit Georg Wolf, Kontrabaß
1996  Arbeit in verschiedenen Ensembles für zeitgenössische Musik und improvisierte Musik / Auftritte mit dem »Marc Sanders Trio« (London) / Projekte mit dem französischen Posaunisten Marc Boukouya
seit 1997  Fortsetzung des Zyklus »Erdtöne« mit der Komposition und Uraufführung von »Notation des Lots (Kreta)« / Gründung der Reihe »LOFT MUSIC« in der Werkstatt des Kasseler Künstlers Eugen Wolf / »DIFFERENT DENSITIES« Tanz/Musikperformance nach imaginären Programmen für Tänzer, Stimmen und Kammerensemble / Produktion für das Deutschlandradio anläßlich der documenta X »Living Sound Orchestra« / Zahlreiche Auftritte mit diversen Gruppen im Bereich der frei improvisierten Musik
1999 Preis der ZIPPEL-Stiftung Kassel
2000 Komposition der »Fragmente einer Eroberung« für Chor und kleines Ensemble
2001 Zyklus »Different Densities II«
2002 »Different Densities III« »RELUDIEN & METAMORPHOSEN« ein 4-tägiges MultiMedia Projek für den Lutherturm in Kassel
2004-2006   LICHTLIEDER Zyklus Teil V / Zusammenarbeit mit Lou grassi (New York), Marc Sanders (London), Géraldine Keller (Strasbourg)

Dazwischen und daneben:
Workshops , Festivals und Konzerte mit Günter Sommer, Vladimir Chekassin, Barry Guy , dem London Jazz Composers Orchestra und Cecil Taylor.
Festivalauftritte in Hamburg, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Stuttgart, Gießen, Konstanz , Kassel (documenta IX mit Cecil Taylor) , Wiesbaden (HumaNoiseProject) u. a.
Weitere Auftritte mit Evan Parker, Paul Lytton, Günter Christmann, Paul Lovens, Martin Schütz, Georg Wolf, Jörg Fischer, Jörn Schipper u.a.


Discographie
Frank Rühl Trio »Free Hybrid Chamber Music« MC 1989/90
Festival MIMI Sampler 89 »Sampler Open Stage« AMK 3002
Giessen Improvisers Pool »Giessen Improvisers Pool « HMP CD 1
Living Sound Orchestra »Erdtöne I« MSP PR 58
Living Sound Orchestra »Interlaced Sounds« MSP PR 59
Martin Speicher »Erdtöne III - Live« HMP PR CD 101
Martin Speicher »Erdtöne - Notation des Lots (Kreta) HMP CD 17 1998
IMPLICATE ORDER »Sound Quest« Cadence CJR 1140 (USA) 2001





SAMSTAG,
18. November 2006,
20 Uhr




























Werkstatt Eugen Wolf, Sandershäuser Str. 34, Kassel


G-AIR-DETT

Angelika Sheridan (Köln) Flöten

Ulrike Lentz (Kassel) Flöten

Dirk Marwedel (Wiesbaden) Erweitertes Saxophon

Martin Speicher (Kassel) Saxophone, Klarinetten

Mit G-AIR-DETT stellt sich in Kassel ein Quartett vor, das in dieser Besetzung seine Premiere feiert. Zwar haben alle in verschiedenen Formationen schon miteinander zu tun gehabt, jedoch in dieser luftigen Variante eines vierstimmigen Blaswerkes noch nicht. Ausgangspunkt ihrer Musik ist die freie Improvisation, der Drahtseilakt kommunikativer Musikgestaltung auf der Basis von Annäherung und Ablehnung. Dies ist zu bedenken, wenn manches so leicht daherkommt, wo doch die Geschichten der einzelnen Instrumentalisten gar so verschieden sind: Sheridan und Lentz mit einer klassischen Flötenausbildung im Rücken - von Marwedel und Speicher kann man das wahrlich nicht behaupten. Dafür spielen sie die lauteren Instrumente. Irgendwelche Fragen? Genau: wo beginnt die Anpassungsfähigkeit und wo endet die Höflichkeit - und wann ist es MUSIK?

Möglich, daß es darauf Antworten geben wird - möglich aber auch, daß es einfach nur ein gutes Konzert wird.

Einmal mehr.


Beste Grüsse

Martin Speicher



Samstag,
4. November 2006,  
20 Uhr























JOPO & Ingeborg Poffet

Indian Book
für Saxophon (Klarinette ), optionale Stimme & Akkordeon

ORT:

Werkstatt Eugen Wolf, Sandershäuser Str. 34, Kassel
(im SALZMANN, Eingang ganz links , gegenüber der Tankstelle)

Indian Book ist ein sinnlich-expressives Projekt mit indisch inspirierter Musik, entwickelt und verfeinert durch bislang 8 jeweils mehrmonatige Aufenthalte in Indien und Zusammenarbeit mit Indern (Projekt JAISH), die sie als Duo-Version bearbeitet haben.

“Das Ganze wurde dann mit den Phrasierungsmöglichkeiten des Jazz vorgetragen, was einen wundervoll eigenen Charakter sowohl klanglich, rhythmisch als auch strukturmässig ergibt. Was...Ingeborg Poffet aus dem...Accordeon herausholt, ist grossartig und überzeugte auch Ohren, die vielleicht nicht an solche Töne gewöhnt sind....³ ( Volksstimme Sissach zum Konzert “Indian Book³ )

“Ist schon die flirrende Leichtigkeit der vorgetragenen Stimmimprovisationen verblüffend, so ist noch verwunderlicher, dass Poffet stets eine beherrschte Accordeonbegleitung findet, die nie verschwommen klingt. Mehr noch als dies, zeigt sie auch avantgardistische Klangstrukturen, mit denen sie eine intime Zwiesprache zum Altsaxophon aufbaut. Trotz der improvisatorischen Kreativität, die nie abreisst, findet der Hörer genügend besinnliche Balance in den lyrischen Passagen. Ein Kleinod voller inspirierter Überraschungen.³ Jazzpodium zur CD Indian Book 2001


25. Februar 2006,
20 Uhr


















Liebe Freundinnen und Freunde der LOFT MUSIC.

Wir freuen uns, euch auf ein weiteres Konzert unserer Reihe hinweisen zu können.

Am 25. Februar 2006, es ist ein Samstag, wird der Kölner Saxophonist und Klarinettist Joachim Zoepf in unserer Klangwerkstatt bei Eugen Wolf in der Sandershäuser Str. 34 auftreten.

Zoepf gehört schon seit Jahren zum festen Bestandteil der Kölner Szene, wo er nicht nur musikalisch sondern auch voller Enthusiamus veranstalterisch tätig ist. Seine musikalischen Wurzeln reichen zurück in die Tage der glorreichen Kölner Jazzformationen aus dem Umkreis der Jazzhaus-Musik, bevor ihn Neue Musik und ganz besonders frei imrpovisierte Musik von diesen gutgewärmten Herden weglockten.

Seit Jahren erarbeitet er sich immer wieder Soloprogramme, die den jeweiligen Stand seiner musikalischen Entwicklung dokumentieren. Das aktuelle Programm wird hier in Kassel zu hören sein.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr.



Dienstag,
31.1.2006 um 20 Uhr













































Kurzfristig konnten wir noch ein Konzert mit einem aussergewöhnlich besetzten und auch spielenden Trio organisieren.

Am Dienstag, den 31.1.2006 um 20 Uhr:
spielen in der Werkstatt von Eugen Wolf, Sandershäuser Str. 34, Kassel:


BEINS-MARWEDEL-VORFELD

demnach also:

Burkhard Beins Perkussion

Dirk Marwedel Erweitertes Saxophon

Michael Vorfeld Perkussion

“Gleichgesinnte mit verschiedenen Ansichten³ könnte eine Kopfzeile für dieses seit Frühjahr 2001 zusammenarbeitende Trio lauten, dessen Besetzung mit zwei Perkussionisten und Erweitertem Saxophon raritätsverdächtig ist.

Zu den Themen dieser Zusammenarbeit gehören Verschmelzung und Kontrast von Klangfarbe und musikalischer Struktur, das Verhältnis von linearer und vertikaler Entwicklung im Spiel, die Spannungsmöglichkeiten von Klangdichte und Stille.

Die klingenden Ergebnisse solcher Fragestellungen werden dem Publikum erfrischend sinnlich und mit großer Spiellust in die Ohren gespült; ein Fluss mit dem steten gemeinsamen Sinn, Subtilität und Komplexität des Zusammenspiels zu steigern, Wendigkeit und Präzision in der Kommunikation zu erhöhen und das changierende sich Verweben von Strukturen zu verfeinern.

Dazu dient jedem der drei Musiker ein außergewöhnliches, in langer Spielpraxis entwickeltes Instrumentarium mit einem Klangfarbenreichtum, der auch ohne Verwendung von Elektronik jeden herkömmlichen Begriff vom Klang eines Schlagzeugs oder Saxophons spielend hinter sich lässt.

CD Misiiki, Rossbin RS013, 2003, http://www.rossbin.com

“Their trio improvisations display a great sense of sensibility. These chums know what they are doing. A disc of great care and concentration.³

-Vital Weekly-

Kommt alle,

mit besten Grüssen

Martin Speicher




23.12.2005 um 20 Uhr






































Liebe LOFT Freundinnen und Freunde,

Weihnachten steht uns vor und trübsinnigerweise auch vielerorts in den Ohren. Es läutet, jubiliert, tiriliert, knistert, knastert und zastert in den Kassen.

AAAAAAber was die meisten noch nicht wissen: es gibt eine SENSATION:
im kargen israelischen Lande, nicht unweit von Bethlehem (Bethlehem...ihr erinnert euch...mann mit frau... sie hochschwanger... keine herberge... geburt im stall...ganz ökomässig...na ja ihr wisst schon...) also da in der nähe wurde - ach, übrigens: kennt ihr das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach? Vom Mann derselben, dem Thomaskantor Johann Sebastian? na, egal auch, das ist das mit dem berühmten Stück: daa didadidadida da daa didadida diidaa...und so weiter, halt was fürn Hausgebrauch - - - wo war ich? ach ja - also unweit von Bethlehem wurde ein handschriftliches Notenbüchlein für die Jungfrau M. gefunden in der damals üblichen hieroglyphischen Notationsform.

WIR, ja WIR haben uns die Mühe der TRANSPOSITION gemacht .. . und siehe da... das ganze klingt wie das was wir sonst auch immer spielen, selbst die Besetzung passt, ganz so als gäbe es ein ZEICHEN von sonstwoher, gerade hier und heute mit dieser nun folgenden Gruppe dieses historische Dokument zum Leben zu erwecken - NACH ÜBER 2000 (in Worten zweitausend)JAHREN. WOW!!!

Und wer machts, am 23.12. im Stall, pardon im LOFT von EUGEN WOLF, Sandershäuser Str. 34 in Kassel, um 20 Uhr?

Martin Speicher Saxophone, Klarinetten
Georg Wolf Kontrabaß
Jörg Fischer Schlagzeug

und direkt aus Jericho/a.Rh.

PAUL HUBWEBER POSAUNE
was sonst?


Ihr dürft ruhig alle kommen.

Beste Grüsse und ein rohes Fest

Martin Speicher



Freitag,
4.11. 2005 um 20.00 Uhr

















LOFT MUSIK   LOFT MUSIK   LOFT MUSIK

Freitag, 4.11. 2005 um 20.00 Uhr:


Mitch Heinrich(Wuppertal) Stimme

Uli Sobotta(Bremen) Euphonium

Steffen Moddrow (Kassel) Schlagzeug,Percussion

Ulrike Lentz (Kassel) Querflöten


Werkstatt Eugen Wolf, Salzmannfabrik Sandershäuserstr.34, KASSEL



Freitag,
3.JUNI 2005 , 20 Uhr





































IN DER REIHE LOFT MUSIK SPIELEN



STEFFEN MODDROW und ULRIKE LENTZ

STEFFEN MODDROW: Schlagzeug, Perkussion, Stimme, elektronisches
Kinderspielzeug

ULRIKE LENTZ: Querflöten (Piccolo, Alt- und C-Flöte), Wasserrohre, Stimme


VERANSTALTUNGSORT:

Salzmannfabrik, Sandershäuser Str. 34, Atelier Eugen Wolf
(Eingang ganz links, gegenüber der Tankstelle)


Anlässlich des Kasseler Symposiums für aktuelle Musik im März 2005 trafen
sich Ulrike Lentz und Steffen Moddrow. Beide verbindet die Konzerterfahrung
in den LOFT Musik Veranstaltungen und der Reihe für Neue Musik im Dock 4
ebenso, wie das Vergnügen am Aufspüren von "Schatten³ der Rock- Jazz- u.
Popkultur. Wie Musikarchäologen graben sich die beiden durch die eigene
Musikgeschichte.

Lyrische Fundstücke prallen auf afrokubanische Beats, Militärmusikfragmente
tauchen auf und werden gebrochen, fernöstliche Melodien kippen ab in weißes
Rauschen. Weltmusik im wörtlichen Sinne.

Ulrike Lentz und Steffen Moddrow studierten an den Musikakademien in
Wiesbaden und Kassel. Sie entwickeln Kompositionen und Improvisationen mit
neuen Spieltechniken und verblüffender Präparation ihrer Instrumente.



13.JUNI 2005
um 20.00 UHR



























Und am Montag dem

13.JUNI 2005 UM 20.00 UHR

kommt der New Yorker Schlagzeuger Lou Grassi im Trio nach Kassel.

GRASSI­SPEICHER­WOLF TRIO

Lou Grassi Schlagzeug
Martin Speicher Saxophone, Klarinetten
Georg Wolf Kontrabaß

Der Schlagzeuger Lou Grassi zählt wohl zu den gefragtesten Musikern der
zeitgenössischen Jazz- und Improvisationsszene New Yorks. Das kommt nicht
von ungefähr, weiss er doch wie nur wenige andere sein Instument zum klingen
zu bringen. Sein Einfallsreichtum gibt sich längst nicht mehr nur mit der
Rolle des Rhythmusknechtes ab. Grassi vermag von seinem Schlagzeug aus jeder Gruppe immer wieder neue Impulse zu geben und damit auch die gängigen
Musikklischees zu überwinden.

Im Juni hält er sich für mehrere Projekte in Europa auf. Eines davon ist
sein Trio mit dem Kasseler Saxophonisten Martin Speicher und dem Gießener
Bassisten Georg Wolf.

Das Konzert findet im FREIRAUM Bettina Helmrich in der Sandershäuser Str. 34
(SALZMANN) statt (Eingang gegenüber der Tankstelle).



18. Februar 2005, 20 Uhr

























LOFTMUSIK JUBILÄUMSKONZERT

»ENDANGERED PITCHES«

18. Februar 2005, 20 Uhr


Hans Tammen El. Gitarre
Martin Speicher Saxophone, Klarinetten

Acht Jahre, nachdem Hans Tammen und Martin Speicher die Reihe LOFT MUSIC im Werkstattatelier des Bildhauers Eugen Wolf starteten, treffen sich die beiden Musiker zum DUO-JUBILÄUMSKONZERT am 18. Februar 2005 am benannten Ort. Ein langer Zeitraum ist heute zu überblicken, geprägt zum einen durch die Übersiedlung von Hans Tammen nach New York, zum anderen durch die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer beider Musiken. Wer die mittlerweile schon fast legendäre LOFT MUSIC Reihe kennt, der darf gespannt sein, was die Musiker auf ihrem musikalischen Gebiet heute zu sagen haben.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Der Ort wie immer: Werkstatt Eugen Wolf , Sandershäuser Str. 34 (SALZMANN-Gebäude, ganz links; Schilder beachten!)


Beste Grüsse

Martin Speicher
Brüder-Grimm-Str. 136
34134 Kassel

Infos: tel.: 0561 9415059